Telekom it tarifvertrag

Die Unterzeichnung der CA-Vereinbarungen wird am 23. bzw. 24. Juli folgen. Was gewinne ich als Arbeitgeber aus einem Tarifvertrag? Der Tarifvertrag gibt Ihnen als Arbeitgeber eine gewisse Grundsicherung am Arbeitsplatz: Jeder kennt die Regeln, man kann sich immer auf den Vertrag beziehen und man kann sich sicher sein, dass der Inhalt des Vertrages allen Gesetzen und Vorschriften entspricht. Der vom Unternehmen unterzeichnete Tarifvertrag gilt für nahezu alle Arbeitnehmer, unabhängig davon, ob sie Mitglieder einer Gewerkschaft sind oder nicht. Was ist ein Tarifvertrag? Ein Tarifvertrag ist eine schriftliche Vereinbarung über die Beschäftigungsbedingungen zwischen zwei oder mehr Parteien, die die Mitglieder der Parteien an das vereinbarte Maß bindet. Diese Parteien sind eine Arbeitgeberorganisation (wie die schwedische IT- und Telekommunikationsindustrie), die die Arbeitgeber vertritt, und eine Gewerkschaft (wie Sveriges Ingenjörer, Civilekonomerna, Jusek, Unionen und SEKO), die ihre Mitglieder vertritt. Die Deutsche Telekom unterhält im Rahmen des Europäischen Betriebsrats (EBR) einen intensiven Austausch mit Arbeitnehmervertretern bei Tochtergesellschaften und verbundenen Unternehmen in den EU-Mitgliedstaaten.

Der EBR besteht derzeit aus 32 Mitgliedern (neu im November 2016 konstituiert). Sie hat sich seit vielen Jahren als wichtiger Dialogpartner der Deutschen Telekom etabliert und vertritt die Interessen der Mitarbeiter der Deutschen Telekom Gruppe in den EU-Ländern. Aufgrund der in den letzten Jahren vermehrten grenzüberschreitenden Maßnahmen einigten sich die Deutsche Telekom und der EBR 2015 auf eine Probephase, in der ein neuer und effizienterer Informations- und Konsultationsprozess für die EBR-Beteiligung getestet wurde. Im Rahmen der Probezeit wurden Arbeitsgruppen eingerichtet, um komplexe Themen für die Sitzungen des EBR-Ausschusses und der Plenarsitzungen vorzubereiten. Neu ist auch, dass monatlich Telepräsenzsitzungen einberufen werden und der Informationsprozess des EBR jederzeit schriftlich beginnen kann. Die Probezeit wurde 2015 mehrfach bewertet, als positiv bewertet und mit der Unterzeichnung des neuen Vertrages zwischen der Deutschen Telekom AG und dem EBR offiziell beendet. Dieses neue Abkommen ist am 1. Juli 2016 in Kraft getreten und bestimmt die gegenseitige Zusammenarbeit. Die Sozialpartner haben sich auch auf eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit geeinigt, die von 38 auf 36 Stunden sinken wird. Die Abschlagszeit – die ab 2019 gilt – wird jedoch nicht auf den Wochenplan angewendet, da die Arbeitnehmer stattdessen 14 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr erhalten.

Gemäß der Vereinbarung gilt die Arbeitszeitverkürzung auch für Teilzeitmodelle, die innerhalb des Unternehmens existieren. Ein Datum der Umsetzung wurde jedoch nicht vereinbart, und die Verhandlungen sind im Gange. Genauer gesagt ist die Lohnskala in zwei gleiche Teile unterteilt; diejenigen in der Hälfte mit niedrigeren Löhnen erhalten die größere Lohnerhöhung von 5,2%, während diejenigen in der oberen Hälfte eine Erhöhung von 4,8% erhalten. Die Lohnerhöhungen werden in zwei Phasen eingeführt, am 1. Mai 2018 und am 1. Mai 2019. Die niedrig bezahlte Gruppe wird ihre Löhne um 3,1 % und dann um 2,1 % erhöhen, während die Löhne der Zweitbeschäftigten um 2,7 % und dann um 2,1 % steigen werden. Das Endergebnis liegt sehr nahe an der ursprünglichen Lohnforderung von Verdi, die Gewerkschaft hat eine Erhöhung um 5,5 Prozent gefordert. Inzwischen werden die Löhne für Lehrlinge in zwei Phasen erhöht, um 40 Euro und dann 30 Euro monatlich. Die Vereinbarung enthält auch eine Beschäftigungsgarantie, die bis zum 31. Dezember 2020 gilt. Branchenangepasst (Branschanpassade), flexible Tarifverträge Schwedische IT- und Telekommunikationsindustrie schließt Tarifverträge über Gehälter und allgemeine Beschäftigungsbedingungen für IT- und Telekommunikationsunternehmen.

Am 20. Juni 2007 begrüßte die Deutsche Telekom in einer Presseerklärung die Vereinbarung als wichtigen Schritt zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.