Tarifvertrag land hessen entgeltgruppe 8

In Dänemark sind die Bestimmungen über die Dauer der Nachtarbeit in der Regel Tarifverträgen anvertraut. Es gibt keine umfassende Analyse der Tarifverträge zur Umsetzung der Richtlinie. Dieser Bericht gibt einen allgemeinen Überblick über die Art und Weise, in der die Mitgliedstaaten die Richtlinie 93/104/EG des Rates vom 23. November 1993 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung umgesetzt haben (im Folgenden: Arbeitszeitrichtlinie) [1]. In den meisten Mitgliedstaaten erfolgte die Umsetzung durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gesetzgebungs- und/oder Verwaltungsakte und gegebenenfalls durch Tarifverträge (siehe Anhang). Folglich ist es in diesem Bericht nicht möglich, eine umfassende eingehende Prüfung aller nationalen Durchführungsmaßnahmen durchzuführen. Der Bericht wird eine allgemeine Analyse der Lage in den Mitgliedstaaten liefern. In Irland bedeutet der Begriff der Nachtzeit den Zeitraum zwischen Mitternacht und 7 Uhr morgens, während Nachtarbeit während der Nachtzeit durchgeführt wird. Nachtarbeiter haben eine doppelte Definition: a) ein Arbeitnehmer, der normalerweise mindestens 3 Stunden seiner täglichen Arbeitszeit während der Nachtzeit arbeitet, und b) einen Arbeitnehmer, dessen Arbeitszeit während der Nachtzeit in jedem Jahr 50 % der Gesamtarbeitszeit von ihm oder diesem Jahr entspricht oder übersteigt.

Die meisten Mitgliedstaaten beziehen sich auf ihre allgemeinen Rechtsvorschriften über Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer in Bezug auf die Artikel 12 und 13: Dänemark, Deutschland, die Niederlande, Österreich, Finnland, Schweden und das Vereinigte Königreich (Artikel 12). Am 18. November 1998 nahm die Kommission ein Paket von Vorschlägen für die Sektoren an, die gemäß Artikel 1 Absatz 3 vom Anwendungsbereich der Richtlinie ausgenommen sind. [5] Auf der Grundlage des Vorschlags wurde am 21. Juni 1999 die Richtlinie 1999/63/EG des Rates über das von der Vereinigung der Schiffseigner der Europäischen Gemeinschaft (ECSA) und der Vereinigung der Verkehrsarbeitergewerkschaften in der Europäischen Union (FST) geschlossene Abkommen über die Arbeitszeitgestaltung von Seeleuten angenommen. [6] Darüber hinaus wurden am 22. Juni 2000 die Richtlinie 2000/34/EG des Rates zur Änderung der Richtlinie 93/104/EG des Rates über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung für von dieser Richtlinie ausgenommene Sektoren und Tätigkeiten angenommen. [7] Schließlich nahm die Kommission am 23. Juni 2000 einen Vorschlag für eine Richtlinie des Rates über das Europäische Abkommen über die Organisation der Arbeitszeit mobiler Arbeitnehmer in der Zivilluftfahrt an, das von der Association of European Airlines (AEA), der European Transport Workers` Federation (ETF), der European Cockpit Association (ECA), der European Regions Airline Association (ERA) und der International Air Carrier Association (IACA) geschlossen wurde. [8] Der Rat erzielte am 17. Oktober 2000 eine politische Einigung über diesen Vorschlag.

In Finnland sind die drei in Artikel 17 Absatz 1 der Richtlinie genannten Kategorien vollständig vom Anwendungsbereich der Rechtsvorschriften über Arbeitszeiten und Ruhezeiten ausgenommen. Dabei handelt es sich um Arbeitnehmer, die Unternehmen leiten oder unabhängig arbeiten und die direkt mit den Managern von Unternehmen verglichen werden können, Arbeitnehmer, die bei religiösen Zeremonien in Kirchen und Religionsgemeinschaften (z. B. Geistliche und Organisten) amtieren, und Arbeitnehmer, die zu Hause oder anderswo arbeiten, unter Umständen, in denen es nicht als DiePflicht des Arbeitgebers angesehen werden kann, die Arbeitszeitgestaltung zu überwachen.